Was ist eine Security ID?
Erstellt am 10. April 2000 von Rainer
Gerhards.
Security IDs (SID) werden von Windows 2000 intern zur Identifikation von
Benutzern und Gruppen verwendet. Die SID stammt noch aus alten NT-Manager
Zeiten (also NT 4.0 und Vorläufer).
Wann immer Rechte unter Windows NT / 2000 vergeben werden, wird nicht der
Name des Benutzers verwendet, sondern dessen ID. Die SID wird bei Anlegen des
Benutzers erstellt. Wird der Benutzer gelöscht, so wird auch auch die SID
gelöscht. Wird anschließend ein Benutzer mit gleichem Namen angelegt, so
erhält er dennoch eine neue SID. Mit der Löschung eines Benutzer gehen dessen
Rechte also unwiederbringlich verloren
SIDs werden nicht nur im NTFS verwendet, sondern auch von
Applikationen. Ein prominentes Beispiel dafür ist Microsoft Exchange Server.
Auch dort wird das Postfach nicht mittels des Benutzernamens, sondern mittels
der SID zugeordnet. Auch hier ist der Verlust der SID mit Verlust der
Zugriffsrechte verbunden.
Für Active Directory ist wichtig zu wissen, dass die SID einen Bestandteil
enthält, der die Domäne identifiziert (weitere
Informationen zum Aufbau einer SID finden Sie hier). Wird ein Benutzer
innerhalb des Active Directory in eine andere Domäne verschoben (und nur dann!)
muss sich daher zwangsläufig auch dessen SID ändern. Wenn die entsprechenden
Domänen im "native Mode" betrieben werden, kann das System intern
für eine entsprechende Rechteanpassung sorgen. Falls nicht, sind allerdings
Schwierigkeiten vorprogrammiert. Das Verschieben eines Benutzers in eine andere
Domäne sollte also gut überlegt sein.
Wichtig: Wird ein Benutzer innerhalb eine Domäne von einer OU
in eine andere verschoben, ändert sicht die SID nicht!
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